Erſtes Kapitel.
Wie ich dazu kam.
Ich reiſte einſt in Frankreich. Ich war ein jun⸗ ger Mann ohne Zweck— ohne Beſchäftigung. Die Literatur war das Letzte, woran ich dachte. Ich glaube in der That, es wäre mir nie eingefallen, mich damit zu beſchäftigen, hätte mich nicht ein Amerikaner, der mir damals faſt fremd war, aber jetzt, nach einem Zeitraume von fünf und zwanzig Jahren, als Menſch ſehr hoch in meiner Achtung ſteht und als Schriftſtel⸗ ler meine volle Bewunderung in Anſpruch nimmt, durch einige Worte dazu aufgefordert. Er gab mei⸗ nem Geiſte den erſten Impuls nach einer beſtimmten Richtung hin. Seine Anſicht wurde von einem An⸗ deren beſtätigt, der mir gleich theuer war, und den wir Beide auf gleiche Weiſe bewunderten; und in Folge


