Teil eines Werkes 
3. Bd. (1854)
Entstehung
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Sie ſaßen beinahe zwei Stunden in derſelben Stel⸗ lung da und während dieſer ganzen Zeit wurden nicht mehr, als vier oder fünf Worte zwiſchen ihnen gewechſelt.

Endlich aber begannen ſie ſich zu unterreden, wenn gleich anfangs in leiſem Tone, als ob das Schweigen ſelbſt für ſie etwas Ehrwürdiges habe. Einer von ihnen deutete mit der Hand auf eine Stelle im Oſten und ſagte:

Dort geht Etwas vor.

In der Richtung, auf welche er die Aufmerkſam⸗ keit ſeiner Gefährten lenkte, ſah man in der Mitte der Wälder und Hügel einen kleinen aber außerordentlich ſchönen See ausgebreitet, der vermöge eines engen Ka⸗ nals mit einem anderen viel größeren See vereint war. Von dem erſteren konnte man den ganzen Umfang nicht ſehen, denn hie und da ſchnitt ein Vorſprung des Gebirges die Ausſicht ab und unterbrach die ſchöne wellenförmige Linie des Ufers. Der letztere war deut⸗ licher zu ſehen, weit und eben ausgebreitet mit jedem kleinen Inſelchen und Vorſprunge, deutlich abſte⸗ chend gegen die helle und ſchimmernde Oberfläche des Waſſers.

In der Nähe der Stelle, wo die beiden Seen ſich zu vereinigen ſchienen, konnten die Indianer Mauern und Erdwälle entdecken, ſo wie verſchiedene Gebäude von beträchtlicher Größe, ja ſelbſt die franzöſiſche Fahne,