Worte des Häuptlings riefen ein frendiges Lächeln auf ihr Geſicht und die Farbe kehrte ihrer Wange zu⸗ rück. Als Antwort auf die Fragen des Lord H. gab ſie zu, daß ſie wenig geſchlafen habe, und fügte dann wieder mit ängſtlichem Blicke hinzu:
„Wie konnte ich ſchlafen, da ich meines Vaters wegen ſo unruhig war?“
Sie zeigte ein ängſtliches Verlangen, ſo bald wie möglich weiter zu reiſen und nicht zu warten, bis die Indianer ihr Pferd wieder auffangen würden, was ſie ſogleich als die Meinung des ſchwarzen Adlers erkannte, als ſeine etwas zweidentigen Worte ihr wiederholt wurden.
„Sie mögen das Pferd einfangen oder nicht,“ ſagte ſie;„mein Vater wird meinetwegen ſehr ängſt⸗ lich ſein, bis er mich wiederſieht. Ich kann ſehr gut zu Fuß gehen.“
Der Indianer ſtand ſchweigend vor der Thür, zu welcher er ſich gewendet hatte, nachdem er ſie von der Rettung ihres Vaters benachrichtigt hatte, und Lord H. faßte ihre Hand und fragte ſie in leiſem Tone, ob ſie ſich fürchten würde, einige Augenblicke mit dem ſchwarzen Adler allein zu ſein, während er für ſie und ihn einige Speiſen ſuche.
„Nicht im Geringſten,“ antwortete ſie.„Nach ſeinen Worten in der letzten Nacht und nachdem er ſeine Decke um mich geworfen, bin ich ſo ſicher bei


