Teil eines Werkes 
4. Bd. (1853)
Entstehung
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Und in einem Augenblicke wurden die Lanzen ge⸗ kreuzt, ein Schild darauf geworfen und der junge Monarch auf einen Thron erhoben, der ſich für einen der Vorfahren Karl des Großen geeignet hätte. Du⸗ nois ergriff ein Banner, worauf das Wappen Frank⸗ reichs geſtickt war; und durch die Thür der Halle in die Kapelle gehend, wurde das Banner dreimal durch die Luft geſchwungen und die Stimmen der Gegenwärtigen machten die Decke von dem Rufe ertönen:

„Es lebe König Karl der Siebente!“

Faſt zu gleicher Zeit kam noch eine Perſon zu der Gruppe vor dem Altare hinzu. Jacques Coeur wiederholte herzlich den Ruf und fügte hinzu:

„Ich habe die Mittel mit mir gebracht, Sire — wenigſtens hoffe ich es— um Euch in der That zum Könige von Frankreich zu machen. Die Gelder ſind hier im Schloſſe und in guter Ver⸗ wahrung.“

„Dank— Dank, mein guter Freund!“ ſagte der junge König.„Wir müſſen zuſammen zu Rathe gehen, wie ſie am vortheilhafteſten anzuwenden ſind, damit unſere aufrichtige Dankbarkeit dem Dienſte folge, welches auch der Erfolg der Anwendung ſein möge, die wir davon machen. Und nun, meine Herren und Damen, wollen wir uns ſogleich auf den Weg nach Poitiers machen— ja, ſchon mor⸗