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reau, der ſterbende Herzog von Burgund und alle die ſchrecklichen Thaten eines unvergeßlichen Tages kehr⸗ ten ſeiner Erinnerung zurück. Der Eindruck aber war nur augenblicklich; und als er die Nachrichten hörte, die Jean Charoſt von der gegenwärtigen und künfti⸗ gen Unterſtützung zu überbringen hatte, und erfuhr, daß er auch die Kunde von ſeiner Erhebung auf den Thron von Frankreich mitgetheilt habe, lächelte er ihm gnädig zu und ſagte:
„Wie können wir Euch belohnen, Monſieur de Brecy? Wenige Könige haben geringere Mittel, als wir.“
In dem Augenblicke trat Tanneguy du Chatel — deſſen uneigennützigem Charakter die Geſchichte, die nur bei ſeinen Fehlern verweilt, nie volle Gerech⸗ tigkeit angethan hat— vor, legte ſeine Hand auf Jean Charoſt's Schulter und ſagte:
„Gebt ihm St. Florent, Sire, wovon wir kürz⸗ lich ſprachen. Da der Beſitzer ſich ſeit funfzehn Jah⸗ ren nicht mehr gezeigt hat, ſo iſt das Gut offenbar der Krone verfallen.“
„Aber ich verſprach Euch, du Chatel—“ ſagte Karl, ſich zu ihm wendend.
„ Thut Nichts, Sire,“ fiel du Chatel ein.„Ich bedarf deſſen nicht. De Brecy hat der Krone gut gedient und für ſeine Dienſte gelitten. So auch ſein Vater, wie man mir ſagt. Er bringt Euch gute


