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zimmers, als wollte er hineingehen; aber der Herzog von Berri trat ihm in den Weg.
„Geht nicht in das Rathszimmer, mein Neffe,“ ſagte er.„Es würde weder mir, noch auch irgend einer dort gegenwärtigen Perſon gefallen, Euch jetzt unter uns zu haben.“
Der Herzog von Burgund warf ihm einen Blick zu, antwortete aber Nichts; und durch die entgegen⸗ geſetzte Thür und die äußere Halle gehend, beſtieg er ſein Pferd und ritt, von ſeinem Gefolge begleitet, davon.
„Laßt uns die Sitzung aufheben, Louis,“ ſagte der Herzog von Berri,„und ſie auf morgen wieder zuſammen berufen. Ich will nach Hauſe eilen und die nächſten Stunden dem ſchweigenden Nachdenken und dem Gebete widmen. Thut Ihr daſſelbe und laßt. uns morgen zuſammenkommen, ehe ſich der Rath wieder verſammelt.“
„Alle meine Gedanken ſind verwirrt,“ ſagte der König von Sicilien.„Iſt es ein Traum, edler Oheim? Ein blutiger und ſchrecklicher Traum? Geht Ihr hinein— ich wage nicht mit Euch zu gehen— ich würde Alles entdecken. Sagt, ich ſei krank— Gott weiß, es iſt wahr— krank, ſehr krank am Herzen.“
So redend ging er auf die Treppe zu; und während der Herzog von Berri zu Denen zurückkehrte,


