Vierzehntes Kapitel.
Der Leſer wird ſich noch erinnern, daß wir zuſammen die Bude des Meſſerſchmieds Caboche beſucht haben. In eben jener Bude konnte man am Tage nach Jean Charoſt's Verhaftung das verſtändige Geſicht des ver⸗ wachſenen Knaben, des kleinen Jean, über den brei⸗ ten Tiſch, worauf die Waaren lagen, hinwegblicken und die Vorübergehenden mit ſchlauem Lächeln be⸗ grüßen ſehen, worauf gewöhnlich die Aufforderung folgte, einige von den Fabrikaten ſeines Vaters zu kaufen. Die Gaſſenbuben finden ſich in Paris ſchon in ſehr alten Zeiten und es waren witzige und boshafte kleine Kerle vorhanden, ſo weit die Geſchichte reicht. Wir müſſen auch geſtehen, daß der arme kleine Jean etwas von dem Gaſſenbuben hatte, obgleich ſeine körperlichen Schwächen ihn verhinderten, ſein Genie in den vielfachen Poſſen und Schwänken zu zeigen, womit ſich andere Knaben ſeines Alters beluſtigten.


