viel zu erreichen ſei.„Kann ich eine Zelle für mich haben?“ „Gewiß— es iſt Platz genug da. Wenn Ihr die Gebühr für zwei andere Barone zahlt, ſo könnt Ihr den Raum haben, den ſie einnehmen würden.“ Jean Charoſt willigte in Alles, was verlangt wurde; der Kerkermeiſter nahm die ihm ſchuldige Ge⸗ bühr; das übrige bei ihm gefundene Geld wurde von dem ſchwarzgekleideten Manne, der nur ein Automat zu ſein ſchien, eingetragen, und dann führte ihn der Diener des Kerkermeiſters in ein kleines, nicht weit ent⸗ ferntes Zimmer. Unterwegs, ſowie eine oder zwei Minuten nach 8 ſeiner Ankunft in der Zelle, gab ihm der Diener
raſche und deutliche Auskunft über die Gewohnheiten und Regeln des Ortes. Er erfuhr, wenn er zu ent⸗ fliehen verſuche, ſo würde ihn das Geſetz jedes Ver⸗ brechens, deſſen er angeklagt worden, für ſchuldig hal⸗ ten; er könne weder Schreibmaterialien haben, noch 4 mit irgend einem Freunde verkehren, ohne ſich an einen der Richter des Chatelet zu wenden; Alles, was das Geſetz einem Gefangenen geſtattete, ſei Waſſer und Brod, und endlich, man könne ſich Alles durch Geld verſchaffen— nur nicht die Freiheit..
Jean Eharoſt trug kein Bedenken, Alles zu ver⸗ langen, was er bedurfte, und als der Wärter zu dem Kerkermeiſter zurückkehrte, nachdem er die Thür drei


