Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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dd ſchon hatte ſich das Gerücht verbreitet, daß der Her⸗ zog von Orleans ermordet worden ſei, und die Menge l. eilte zu dem Platze, wo er lag. Die, welche einen st Augenblick vor dem Hotel Notre⸗Dame verweilten, bemerkten, daß durch die Heftigkeit des Feuers eine in Quantität brennendes Stroh zu den Thüren und 2! Fenſtern herausgeworfen wurde, und Einige hörten ke auch raſche Hufſchläge in geringer Entfernung, als ob n. eine kleine Reiterabtheilung von der Hinterſeite des 1 Gebäudes fortgaloppire. Wenige aber hielten es für nöthig, Erkundigun⸗ e gen anzuſtellen oder die Mörder zu verfolgen. Eine Betäubung ſchien ſich Aller, welche zuerſt kamen, mit Ausnahme eines Einzigen zu bemächtigen. Dies war ein armer Handwerker; und als er einen Bewaffneten, einen Streitkolben in der Hand, durch die Straße ſchleichen ſah, folgte er ihm mit raſchem Schritte, ſpürte ihm durch mehrere Straßen nach, blieb furcht⸗ ſam ſtehen, wenn der Andere ſtillſtand, wendete ſich n ſum, wenn der Andere ſich umwendete, und ſah ihn ft endlich in die Thore des Hotel d'Artois, der Reſidenz n des Herzogs von Burgund, eintreten. h Inzwiſchen wurde die Leiche des unglücklichen n Herzogs, ſo wie die des armen Pagen, der ſein Leben für ihn geopfert hatte, in die nahe Kirche der weißen ſe Brüder getragen. Die Nachricht verbreitete ſich wie n ein Blitz durch die ganze Stadt ein Nachbar er⸗

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