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Schädel des tapferen und eleganten Louis von Orleans.
Während des Kampfes hatte ſich ein verwirrtes Ge⸗
ſchrei erhoben, als aber dieſer letzte Schlag gefallen war, wurde plötzlich Alles ſtill. Drei von den Fackeln waren erloſchen und die Träger entflohen. Ein mat⸗ tes Licht flackerte noch am Boden und warf einen rothen und wechſelnden Schimmer auf die blutigen Körper der Todten und die wilden und grimmigen Geſichter der Mörder.
Während dieſes Schweigens kam ein Mann in rothem Mantel und Kapuze, der eine Laterne in der Hand hielt, raſch herbei. Der Mörder zeigte keine Furcht bei ſeiner Gegenwart; der Neuangekommene näherte die Laterne dem Geſichte des Todten, ſah ihn einen Augenblick mit ſtrengem und unverändertem Aus⸗ drucke an und ſagte:
„Er iſt es!“
Vielleicht zeigte jenes Geſicht noch eine letzte, zuckende Bewegung, obgleich das Leben ſchon dahin⸗ geſchwunden war, denn jener finſtere, ſtrenge Mann entriß einem der Mörder den Streitkolben, verſetzte der Leiche noch einen ſchweren Schlag auf den Kopf und ſagte:
„Aus mit dem letzten Funken.“
Acht oder zehn Perſonen waren in der Nähe der Stelle, wo der Herzog gefallen war; aber andere ſtanden in geringen Entfernungen auf der Straße


