Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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blicke faßte eine ſtarke, gepanzerte Hand den Zügel des Herzogs von Orleans.

Der unerſchrockene Prinz trieb ſein Maulthier gegen den Mann, der es hielt, ohne zu verſuchen, es herumzuwenden, und er ſchien noch zu zweifeln, daß er der wahre Gegenſtand des Angriffes ſei, denn wäh⸗ rend der Mörder rief:Tödtet ihn! tödtet ihn! ſagte er mit lauter Stimme:

Was giebt's? Ich bin der Herzog von Orleans! V

Den ſuchen wir gerade! rief eine tiefe Stimme ganz in ſeiner Nähe, und als der Herzog ſeine Hand nach dem Griffe ſeines Schwertes aus⸗ ſtreckte, wurde ein gewaltiger Schlag mit einer Streit⸗ axt auf ſein Handgelenk geführt, welcher die Hand vom Arme trennte. Dann erhielt er einen ſchweren Schlag mit einem Streitkolben auf den Kopf und wurde rücklings aus dem Sattel geworfen. Aber ſelbſt da blieb ihm Einer getreu. Der deutſche Page, welcher ihm folgte, warf ſich augenblicklich auf ſeinen Herrn, um ihn vor den Schlägen zu ſchützen, die auf

ihn niederfielen.

Aber Alles war vergebens. Die Streitaxt und der Kolben endeten das Daſein des armen Jünglings in einem Augenblicke, ſein Körper wurde von dem des Herzogs hinweggeriſſen, und ein Schlag mit einer mit Stacheln verſehenen Keule zerſchmetterte den

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