Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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„Laßt uns abſteigen, hier iſt ein kürzerer Weg zu Fuß zu dem Gaſthauſe. Eure Leute können mit den meinigen weiter reiten.“

Jean Charoſt zauderte; da er aber keinen Zwei⸗ fel zeigen wollte, ſo ſprang er von ſeinem Pferde, nachdem er einen Augenblick nachgedacht, gab Martin Grille den Zügel und ging mit ſeinem Begleiter eine ſehr enge Straße dahin, welche hinter den Gebäuden, an welchen ſie eben vorübergekommen, herumzuführen ſchien. Der Fremde ging langſam, und als ſie ſich dem Gaſthofe näherten, ſagte er:

„Darf ich Euren Namen wiſſen, junger Herr?“

„Jean Charoſt de Brecy,“ verſetzte des Herzogs Sekretair; und obgleich er große Neigung dazu hatte, ſo enthielt er ſich doch, nach dem Namens ſeines Be⸗ gleiters zu fragen. Er hatte etwas an ſich, was un⸗ willkürlich Reſpekt einflößte, eine Ehrerbietung ohne Liebe; und der junge Sekretair wagte keine Frage zu thun.

Einige Augenblicke ſpäter zeigte ſich ein kleines Haus, welches freilich von Stein gebaut war, woge⸗ gen die anderen größtentheils aus Holz beſtanden; aber immer war es viel zu klein und von zu unbe⸗ deutendem Anſehen nach dem Begriffe, den ſich Jean Charoſt von dem erſten Gaſthofe der guten Stadt Pithiviers gebildet hatte. Vor der Thür dieſes Hau⸗ ſes aber ſtand der altere Herr ſtill, als wollte er ein⸗