und begleitet ſie hieher zurück. Wie viele Leute braucht Ihr zu Eurer Begleitung? Das Land iſt ein wenig aufgeregt; aber ich denke nicht, daß viel Gefahr vorhanden iſt.“
„Einer, der den Weg kennt, wird hinreichend ſein, gnädigſter Herr,“ verſetzte de Brecy.„Eine kleine Abtheilung wird leichter durchkommen, als eine große. Ich bitte nur Eure Hoheit um ein ſtarkes Pferd aus Euren Ställen, welches mein Diener füh⸗ ren ſoll, und welches unſer Gepäck tragen und mir dienen kann, wenn dem meinigen ein Unfall begegnen ſollte. Ich will es übernehmen, den Brief abzugeben, wenn ich das Ziel meiner Reiſe lebendig erreiche.“
„Vielleicht habt Ihr Recht, keine große Beglei⸗ tung mitnehmen zu wollen,“ ſagte der Herzog.„Ich will Euch einen rüſtigen Burſchen zur Begleitung ſchicken, der jeden Zoll von dem Wege kennt. Er iſt nur ein Courier, aber im Nothfalle auch ein guter Reiſiger; und obgleich ich nicht wünſche, daß Ihr völlig gerüſtet reiſet, ſo denke ich doch, daß es gut ſein würde, wenn Ihr einen Harniſch unter Eurer gewöhnlichen Kleidung trüget.“
„Ich habe keine anderen Waffen als Schwert und Dolch bei mir, gnädigſter Herr,“ ſagte Jean Charoſt, „und ich denke nicht, daß ich mehr bedürfen werde.“
„Ja, ja, Ihr werdet mehr bedürfen,“ verſetzte der Herzog.„Wartet, ich will einige Worte an Lo⸗


