die wahrſcheinlich ihr Vater verfertigt hatte, vor ſich her. Das Feuer brannte hell; Alles an dem Orte war reinlich und bequem; und das Ganze bildete eine angenehmere Scene der ruhigen Mittelmäßigkeit und des ländlichen Glücks, als man je geträumt hat. Ddie Frau ſtand auf, als der wohlgekleidete Gaſt
eintrat, und der Mann nickte mit dem Kopfe, ohne ſeine Beſchäftigung mit dem Holzſchuhe einzuſtellen. Aber Beide ſahen ein wenig überraſcht aus, als Martin Grille, das Kind auf den Armen tragend, ſeinem Herrn in die Hütte folgte; und Angeline Moulinet legte mit dem freundlichen Takte, der das Weib nie verläßt, ihre Spindel nieder und ging, nach dem Kinde zu ſehen, denn ſie ſtellte ſich ſogleich vor, daß ein ſeltſamer Zufall es dorthin geführt habe, und wollte zugleich die Erklärung erleichtern.
„Welch ein ſchönes, kleines Mädchen!“ rief ſie. „Komm, Pierrot! ſieh nur, welch' ein ſchönes Kind!“
„Iſt es ein kleines Mädchen?“ ſagte Jean Charoſt.„Ich wußte es in der That nicht.“ „Gott ſei Euch gnädig, Herr!“ rief die gute Frau.„Sahet Ihr das nicht?“ 3
„Alles, was ich ſehe,“ entgegnete Jean Charoſt, „iſt, daß es ein Kind iſt, welches mir zufällig in die Hände gefallef; und ich wünſche zu viſſen, Frau Moulinet, ob Ihr die Sorge für daſſelbe übernehmen wollt.“.
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