Erſtes Kapitel.
Laut und lebhaft waren die Fragen, die man an Jean Charoſt wegen der Abenteuer richtete, die er ſeit Martin's Entfernung erlebt; aber ihre Neugierde blieb unbefriedigt. Alles, was er zu ſagen für gut hielt, betraf nur die Thatſachen, daß er, ehe er zum Wider⸗ ſtande bereit geweſen, von einer Schaar, die er für gemeine Räuber gehalten, ergriffen worden, daß auf eine Zeit lang ſein Leben in Gefahr geſchienen, daß die Räuber ihn aber endlich, nachdem ſie ihm ſeine Börſe abgenommen, unter der Bedingung, das Kind mitzunehmen und zu verſprechen, für daſſelbe zu ſor⸗ gen, bis es ſechs Jahr alt ſei, in Freiheit geſetzt hät⸗ ten. Er ſagte auch, er habe einen Eid ablegen müſſen, die Räuber weder zu verfolgen, noch eine Beſchrei⸗ bung ihrer Perſonen zu geben; und ungeachtet der Gründe des herzoglichen Gefolges und ganz beſonders des Herrn Blaize, die ihn zu überreden ſuchten, daß


