tin Grille daher und ging gerade hinaus, als Juvenel de Royans und ein anderer junger Mann von glei⸗ chem Alter durch dieſelbe Thür herein kamen, durch die er hinaus ging.
Beim Anblick des jungen Sekretairs zog ſich de Royans mit einem Blicke affektirter Ehrerbietung zurück, verneigte ſich tief und brach dann in ein lan⸗ tes Lachen aus. Jean Charoſt ſah ihn mit kaltem, unbewegtem Blicke an, der vielleicht Ueberraſchung, aber Nichts weiter, ausdrückte, und ging dann vor⸗ über.
„Dieſe Herren werden ſich noch in Verlegenheit bringen,“ ſagte Martin Grille.„Dieſer Herr von Royans iſt bereits tief im ſchwarzen Buche.“
„Nicht tiefer, als er es verdient,“ antwortete Jean Charoſt;„aber vielleicht werden ſie finden, daß ſie ein Verſehen begangen haben.“
„Ah, mein guter Herr, zankt nie mit einem Hofmanne,“ ſagte der Diener.„Sie gleichen vorſich⸗ tigen Fechtern und verſuchen, einen Mann in Leiden⸗ ſchaft zu bringen, damit er nicht auf ſeiner Hut ſein möge. Aber hier ſind Eure Zimmer am Ende dieſes Ganges. Jene Thür iſt der hintere Eingang zu den Zimmern des Herzogs; der vordere Eingang iſt in dem anderen Gange.“
Mit einigem noch übrigen Zweifel nahm Jean Charoſt von den Zimmern Beſitz, welche er noch be⸗


