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Geiſt, der ihn, beſtändig unter der Leitung der Klug⸗ heit und Weisheit, zu guten und großen Handlungen beſtimmte. Er beſaß überdies die Eigenſchaft, allen Menſchen ſogleich den Eindruck von der Wahrhaftigkeit ſeines Charakters mitzutheilen. Wenige, mit welchen er in Berührung kam, zweifelten an ſeinem Urtheile oder an ſeiner Aufrichtigkeit, und ſeine wahre Herzens⸗ güte hatte die Macht, Andere ſo ſtark an ihn zu feſ⸗ ſeln, daß ſelbſt Verfolgung, Kummer und Mißgeſchick das Band nicht zerreißen konnten.
Im gegenwärtigen Falle hatte er einen doppelten Zweck, indem er Jean Charoſt in den Dienſt des Herzogs von Orleans brachte— oder er ſah vielmehr ſogleich, daß durch jene gütige Handlung möglicher Weiſe ein doppelter Zweck zu erreichen ſei. Er hatte anſcheinend gut für einen Jüngling geſorgt, dem er aufrichtig ergeben war, und dem er vollkommen ver⸗ trauen konnte; und er brachte in die Nähe eines Fürſten, vor dem er, trotz ſeiner Fehler, eine hohe Achtung hegte, einen jungen Mann, deſſen Charakter wahrſcheinlich nicht ohne Einfluß auf eine Perſon von höherem Range ſein würde.
Obgleich er volles Vertrauen zu Jean Charoſt hegte, wußte er doch, daß wenigſtens einige Kenntniß von den Umſtänden, in die er verſetzt werden ſollte, ihm nützlich ſein und dem Einfluſſe, den er wahr⸗ ſcheinlich bei dem Herzoge erlangen würde, eine wohl⸗


