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anzubieten, und müßte ich mein Brod auf den Straßen betteln.“
Es lag eine Wärme, eine Wahrheit und Auf⸗ richtigkeit in den Worten des großen Kaufmanns, die ſeinen edlen Zuhörer tief rührte. Der Herzog warf ſich wieder in ſeinen Lehnſeſſel und bedeckte einige Sekunden ſeine Augen; dann faßte er Jacques Coeur's Hand, drückte ſie mit Wärme und ſagte:
„Ich danke Euch, mein Freund! Ich habe Euch vielleicht ein wenig zu dringend zugeredet; aber ich weiß, Ihr meint es gut mit mir. Ich glaube, Euer Rath iſt gut: Stolz und Eitelkeit, Alles ſoll aufgeopfert werden. Ich will meine edlen Vettern rufen laſſen und mich mit ihnen berathen; und wenn die blutige und unheil⸗ volle Entſcheidung des Krieges zu vermeiden iſt, mag es ſein. Viele werden vielleicht den Mann ſegnen, der dieſelbe verhindert hat; und wenn ſie gleich in ihrer Unwiſſenheit nicht den Namen Jacques Coeur zu ihren Gebeten hinzufügen mögen, ſo giebt es doch ein Weſen, welches Euch zwiſchen die Fürſten und ihren Zorn hat einſchreiten ſehen und welches ſelber geſagt hat: Geſegnet ſind die Friedensſtifter!“
Dann ſtützte der Herzog ſeinen Kopf auf die Hand und verſank wieder in Nachdenken. 4
Während dieſer ganzen langen und intereſſanten Unterredung ſtand Jean Charoſt einige Schritte hin⸗ ter Jacques Coeur, ohne ein Glied zu bewegen und
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