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ein großes gewölbtes Zimmer, etwa vierzig Fuß lang und ſechsundzwanzig oder achtundzwanzig Fuß breit. Es war ganz mit dunkelfarbigem Holze getäfelt, und die gewölbte Decke war von demſelben Material. An den Wänden aber hingen an ſilbernen Ringen alter⸗ thümliche gewirkte Tapeten, deren Farben aber noch ſehr lebhaft waren. An den Wänden, etwa ſechs Fuß vom Boden, befanden ſich ſilberne Wandleuchter mit Blenden von demſelben Metall. Hohe Stühle mit geraden Lehnen ſtanden ringsum an den Wänden und berührten die Tapeten; aber es befand ſich nur ein Tiſch im Zimmer, auf welchem ein hoher Leuchter mit zwei Armen ſtand, jeder mit einer Wachskerze verſehen.
An dieſem Tiſche ſaß ein Mann im mittleren Alter, von ſehr auffallendem und intereſſantem Aus⸗ ſehen, Papier, Feder und Dinte vor ſich und ſelbſt in dieſem Augenblick nicht unbeſchäftigt. Da die Wandleuchter nicht angezündet waren und der Arm⸗ leuchter das einzige Licht im Zimmer gewährte, ſo ſaß er in der Mitte eines hellen Scheines, ſonſt faſt von Dunkelheit umgeben, und erſchien, obgleich gewiß kein Heiliger, gleich dem Bilde eines Heiligen in ſeiner Glorie. Sein Geſicht und ſeine Geſtalt hätten wohl einen Gegenſtand für den Pinſel gewähren können; denn er war nicht nur von ſchönen Zügen und ſchö⸗ ner Geſtalt, ſondern es lag auch ein unbeſchreiblicher


