Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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Komm, Jean, ſagte Jacques Coeur, ſich zu ſeinem jungen Begleiter wendend.

Durch den Bogen gehend, kamen ſie zu einem kleinen Platze, der als Garten angelegt zu ſein ſchien, denn das Licht einer Laterne zeigte eine Anzahl Bäume, die gleichmäßig gepflanzt waren, und in deren Mitte ſich ein Palaſt in leichterem und graziöſerem Bau⸗ ſtile erhob, als die ſtrenge und ſchwerfällig ausſehen⸗ den Vertheidigungswerke nach der Straße hin erwar⸗ ten ließen. Von dem Garten aus führte eine Treppe zu einer offenen Eingangshalle, wo ein Licht brannte, welches eine nicht ſehr große, von zahlloſen ſteiner⸗ nen Zierrathen umgebene Thür zeigte. An die Thür war vermöge einer Kette ein großer, ſchwerer, eiſer⸗ ner Ring befeſtigt, in dem inneren Kreiſe tief einge⸗ kerbt, und an der Seite hing eine kleine ſtählerne Steange, die, wenn man damit über dieſe Kerben da⸗ hinfuhr, ein lautes, nicht unmuſikaliſches Geräuſch hervorbrachte. 4 Dieſes Inſtrument wendete Jacques Coeur an, und ſogleich wurde die Thür von innen geöffnet.

Kommt herein, Maitre Jacques, ſagte ein Mann von faſt rieſenhafter Größe.Kommt herein; der Herzog wartet in der kleinen Halle auf Euch.