Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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mit Jemand, welcher Einlaß begehrte, reden konnte, ohne das Thor öffnen zu dürfen.

In dem Augenblicke, als Jaeques Coeur ſich näherte, ſchienen keine großen Vorſichtsmaßregeln an⸗

gewendet zu werden. Das Thor war offen, wenn gleich nicht unbewacht; denn zwei Männer trieben ſich, theilweiſe bewaffnet, ungeachtet der Kälte der Nach⸗ vor dem Eingange umher. Hinter den ſchweren Ket⸗ ten, die ſich an der ganzen Fronte der Mauer dahint zogen, an ſtarke ſteinerne Pfoſten befeſtigt waren und einen etwa fünf Fuß breiten Weg von der Straße abſchnitten, befanden ſich acht oder neun Männer und junge Burſchen, wovon einige wie zum Kriege ge⸗ rüſtet, andere aber bunt und ſchimmernd in leichtere Stoffe gekleidet waren. Die Nacht war, wie geſagt, ſehr kalt, doch die Luft vor dem Gebäude empfing einige künſtliche Wärme von einer langen Fackelreihe, die auf hohen, von der Wand vorſpringenden, eiſernen Leuchtern brannten.

Vor dieſem Thore blieb Jacques Coeur ſtehen und ließ ſeinen Mantel ein wenig fallen, ſo daß ſein Geſicht zu ſehen war. Einer von den Männern unter dem Thorwege ſtarrte ihn an und trat einen Schritt

vor, als wollte er nach ſeinem Anliegen fragen; aber der andere nickte mit dem Kopfe und ſagte

Nochmals guten Abend, Maitre Jacques. Tre⸗ tet ein. Ihr werdet Guillot vor

der Thür finden. 2*