Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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mels war peinlicher, als die harmonirende Düſterheit ei⸗ nes Kerkers geweſen ſein würde.

Als Ned Hayward die Thüre öffnete, nahm Char⸗ lotte, obſchon die Thüre, wie alle Thüven eines Gaſt⸗ hofs, bedeutend knarrte, davon nicht die mindeſte Noliz, ſie ſchien ſogar von Allem, was um ſie her vorging, Nichts zu wiſſen, aber der Conſtabler, der bei ihr Wa⸗ che hielt, erhob ſich und kam auf die Thüre zu, um zu ſagen, daß Niemand hier Zutritt habe.

Wenn die Gerichte kommen, Sir, ſagte er leiſe zu dem jungen Offizier,ſo mögen dieſe thun, was ſie wollen, aber bis dahin darf Niemand mit ihr ſprechen.

Als er dieſe Worte ſprach, hörte er ein leichtes Geräuſch und drehte ſich um, aber zu ſpät. Charlotte Hay hatte den Augenblick, wo er ihr den Rücken kehrte, ſofort benutzt. Sie befand ſich ſchon in der Nähe des Fenſters, welches zum Theil offen ſtand, und als er über das Zimmer hinüberſchoß, um ſie zu ergreifen, riß ſie das Fenſter vollends auf und ſprang mit einem Satze hinaus. Ned Hahward ſchloß ſogleich die Thüre, damit der Lärm nicht bis in das andere Zimmer dringe, und eilte an die Seite des jungen Mannes, der zum Fenſter hinaus hinunter auf die Erde blickte. Das Haus war an einem kleinen Abhange erbaut, ſo daß die Hinter⸗ ſeite ein Stockwerk höher war, als die Vorderſeite, aber doch betrug die Höhe von dem Fenſter bis in den