Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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Blut getaucht, und ſelbſt die meiſten Fenſtervorhänge

waren mit dunkelrothen Tropfen be pritzt. Auf dem Sopha, über welches ein alter grauköpfiger Mann und ein jungerer ſich hinwegbeugten, lag die lange, kräftige Geſtalt des Capitains Moreton. Sein Geſicht war bleich wie der Tod, ſeine Augen tief in den Kopf geſunken, und eine gelblichblaue Farbe hatte ſich rings um dieſel⸗ ben ausgebreitet. Seine Schläfe ſahen, als ob ſie mit einem Hammer eingepocht wären, die Züge waren ſpitz und ſcharf, die Augenlider geſchloſſen und das einzige Zeichen von anſcheinendem Leben war eine leichte, krampf⸗ hafte Bewegung der Geſichtsmuskeln, wenn die Hand des Chirurgen bei der Operation, mit der er beſchäftigt war, Schmerzen verurſachte. Es befanden ſich noch zwei oder drei Perſonen im Zimmer und unter dieſen die Gattin des Wirths, aber Alle hielten ſich in gemeſſener Enrfernung, und der Mann trat ſelbſt neben den Chaur⸗ gen und flüſterte ihm ein Wort in's Ohr.

Gleich, gleich, ſagte der alte Herr,ich werde gleich fertig ſein, aber Capitain Moreton öffnete die Augen und wendete ſie in der Richtung nach der Thüre. Es iſt wahrſcheinlich, daß er ſeinen Vetter nicht ſah, denn ſeine Augen ſchloſſen ſich ſofort wieder, aber Nichts deſto weniger bewegten ſich ſeine Lippen, als ob er gern Etwas geſagt hätte. Beauchamp ging nicht eher hin, als bis der alte Chirurg den Kopf emporhob und