Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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Die Kunſt kann uns blos lehren, wie wir die Natur verſchönern, oder zeigen, was wir malen ſollen.

Verändert nicht fortwährend den Schauplatz, ſagt der Kritiker,lauft nicht von einem Charakter zum an⸗ dern, laßt keine Perſon auftreten, welche nicht den Zweck hat, irgend ein Ergebniß herbeizuführen. Aber im Laufe der menſchlichen Ereigniſſe verändert ſich der Schauplatz fortwährend; die Charaktere, welche vor unſern Augen vorübergehen, kreuzen und wenden ſich alle Augenblicke, und unzählige Perſonen ſtreifen an uns vorbei, wie Schatten über ein Glas, ohne eine Spur von ihrem Daſein zurückzulaſſen. Andere erſchei⸗ nen allerdings einen Augenblick nicht blos auf der be⸗ ſchränkten Bühne des häuslichen Lebens, ſondern oft auch auf dem großen Theater der Welt, ſpielen die ih⸗ nen zugetheilte Rolle, bringen irgend eine beſondere Wirkung hervor und ſtürzen dann, wie jene ſeltſamen Gäſte unſeres Weltſyſtems, die Kometen, in die Tie⸗ fen zurück, aus welchen ſie nur auf eine Stunde hervor⸗ getreten ſi ſind.

Alles dies habe ich vorausgeſchickt, um zu bewei⸗ ſen, daß es vollkommen recht und rathſam iſt, wenn ich meinen geliebten Leſer in das Arbeitszimmer Mr. Wharton's oder vielmehr Abraham Whartons, Esqu., Advokatens und Rechtsconſulentens, einführe. Mr. Whar⸗

ton war ein kleiner, hagerer, dürrer Mann, von leid⸗ 5