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zu kaufen, und ich habe auch jetzt noch große Luſt da⸗
zu, obſchon ich heute in dieſer Hinſicht Etwas erfahren habe, was mich in der Prüfung der Urkunden ſehr vor⸗ ſichtig machen wird. Ich habe nämlich erfahren, daß der nominelle Eigenthümer nicht der wirkliche iſt, in⸗ dem Ihr Bekannter, Mr. Wharton, factiſcher Beſitzer geworden iſt, obſchon ich glaube, nicht auf dem ehrlich⸗ ſten Wege.“
„Hm!“ ſagte Doctor Miles, aber er ſetzte weiter Nichts hinzu, und Beauchamp fuhr fort:
„Der arme Mr. St. Leger Moreton,“ ſagte er, „war keineswegs ein Geſchäftsmann, ſondern einfach, gutmüthig und etwas zu empfindſam.“
„Ich weiß es, ich weiß es,“ antwortete Doctor Miles,„ich war gut mit ihm bekannt, und wenn je⸗ mals ein Menſch an einem gebrochenen Herzen ſtarb, was keineswegs ſo ſelten vorkommt, als die Leute glau⸗ ben, ſo ſtarb er daran.“
„Ich glaube es,“ antwortete Beauchamp,„auf alle Fälle aber war er, wie Ihr auch wiſſen müßt, nicht der Mann, um zu ermitteln, ob man ehrlich ge⸗ gen ihn handle. Sein Sohn, es thut mir leid, dies zu ſagen, war bereit für baares Geld Alles zu thun, was man verlangte— ich ſage Alles, denn ich weiß keine Handlung, zu der er nicht Zuflucht genommen ha⸗ ben würde, um Etwas zu gewinnen, wonach er ſtrebte.“ Beauchamp. Zweiter Band. 17


