Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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laßt uns mit ſolchen Betrachtungen weiter keine Zeit verſchwenden. Ich ging nach Tarningham, um mit Mrs. Lamb über Euch und Euern Knaben zu ſprechen, ich ſagte ihr, was Sir John für Euch gethan und erzählte ihr die drohende Todesgefahr, welcher das Kind dadurch ausgeſetzt geweſen, daß es in Eurer Abweſenheit ganz allein gelaſſen worden. Die gute alte Frau und merkt wohl, Stephen, ich nenne Niemanden gut, wie die Welt zu thun pflegt, ohne ihn auch dafür zu halten war ſehr ergriffen und weinte ſehr und am Ende ſagte ſie, ſie ſei gern bereit, hierher zu kommen und Euch hauszuhalten und Achtung auf das Kind zu geben, wenn Ihr nicht da ſeid.

Der Mann ſchien unruhig und bewegt zu werden. Das Anerbieten kam ihm in vieler Hinſicht gelegen und paſſend, aber es regte ſich in ihm noch ein bitterer Reſt des Grolls über den Widerſtand, den die Eltern ſeines Weibes ihrer Verheirathung mit ihm entgegengeſetzt und über die Hartnäckigkeit, mit welcher ihr Vater alle Aus⸗ ſöhnung zurückgewieſen, der gegen das beſſere Gefühl an⸗ kämpfte und die ihm ſchon auf den Lippen ſchwebende Antwort hemmte. Doctor Miles war jedoch ſehr erfah⸗ ren, in dem menſchlichen Herzen zu leſen, und wenn er eine ſolche Eiterung ſah, ſo kannte er gewöhnlich auch

ein Mittel dafür und wußte wie es anzuwenden ſei. Im

gegenwärtigen Falle ſchlug er ſofort alle böſen Geiſter

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