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fen, und doch war er wiederum geneigt, der hübſchen Mary Clifford ſelbſt bereitwilligſt zu dienen und alle ihre Wünſche zu erfüllen. Dieſe beiden Abſichten ſchie⸗ nen unvereinbar zu ſein, aber es giebt Leute, die eine ſeltſame Vorliebe für Ueberwindung von Unmöglichkeiten haben, was ihnen auch zuweilen gelingt— wenigſtens die Ueberwindung ſolcher Hinderniſſe, welche Väter und Mütter, Verwandte, Vormünder und Freunde für un⸗ überſteiglich erklärt haben. Auf alle Fälle kam Ned Hayward zu dem Schluß, daß es ſeine Pflicht ſei, von ſeiner Verfolgung nicht abzuſtehen, ſo lange noch Aus⸗ ſicht auf Gelingen vorhanden ſei, und demzufolge zog er ſein Pferd ein wenig weiter von dem Rande der Grube zurück, um nicht von dem Monde beſchienen zu werden, und ſtrebte, ſich ſo unſichtbar als möglich zu machen, während er ſelbſt eifrig aufpaßte und blos mit dem Kopf bis an die Augen über den Rand der Anhöhe hervorragte. 4
Die Phantaſie iſt etwas Wunderbares und man be⸗ hauptet, ſie ſei für manchen Menſchen ſo gut wie Arznei. Ich mögte ſagen, ſie ſei für die meiſten Menſchen noch beſſer, aber doch iſt ſie auch, wenn ſie in zu ſtarken Doſen genommen wird, gefährlich, ſehr gefährlich.
Nun hatte Ned Hayward an dieſem Abend eine zu
ſtarke Doſis genommen, und die Wirkung war fol⸗ gende: Er glaubte, er kenne die Geſtalt und das An⸗


