kühlen, und ſagte bei ſich ſelbſt:„Hier will ich eher die ganze Nacht zubringen, als mir ihn entgehen laſſen. Mit dem Morgen müſſen doch einige Leute herbeikommen, die mir das Gebüſch werden durchſuchen helfen.“
Ned Hahward ſchloß jedoch ſeine Betrachtung mit ein paar Worten, die damit in ſehr entferntem Zuſam⸗ menhang zu ſtehen ſchienen.
„Sie iſt ein ausnehmend hübſches Mädchen,“ ſagte er,„und ſcheint eben ſo liebenswürdig als hübſch zu ſein, aber ich kann mich davon nicht feſthalten laſſen.“
Ich verſtehe durchaus nicht, was das heißen ſollte, aber vielleicht findet der Leſer einigen Sinn darin. Während er aber noch über hübſche Mädchen nachdachte und ſie auf ſo anſtändige Weiſe als möglich mit ſeiner Jagd nach einem Manne in Verbindung brachte, der einen Schuß durch das Fenſter von Tarningham Haus gethan, fiel ihm plötzlich der ſtörende Gedanke ein, daß der Mond auch untergehen und daß dann breite, offene Moore mit zitternden Sümpfen nicht gerade der ange⸗ nehmſte Platz auf Erden ſein müßten. Dieſer Gedanke brachte ihn in eine außerordentliche Verlegenheit. Ob⸗ ſchon wir Ned Hayward niemals für einen Hexenmeiſter ausgegeben haben, ſo war er doch ein außerordentlich gewandter, umſichtiger und liebenswürdiger Mann, aber weit entfernt, ein Magiker oder ein Aſtronom zu ſein, und da er keinen Kalender in der Taſche hatte und auch


