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über hinweg, aber mit den Hinterfüßen fiel es hinein und arbeitete ſich mühſam hinüber. Weder Reiter noch Roß waren verletzt und Ned Hayward riß es ſogleich, wieder empor und fort ging es abermals.
Der Flüchtling hatte jedoch mittlerweile einen Vor⸗ ſprung gewonnen und ſchoß fort wie eine Sternſchnuppe; der Mondſchein war aber nun hell und fiel in langen
nebligen Streifen über das Moor. Einige wenige raſche
Sätze brachten Ned Hayward auf die ſandige Straße und fort ſprengte er, als wenn es Tod und Leben gälte. Aber ebenſo ſprengte auch der andere Reiter dar⸗ auf los. Er kannte das Terrain, ſein Pferd war gut und bei ihm galt es wirklich Tod oder Leben. Es war ein ſo ſchönes Wettrennen, als nur je eins geſehen worden. Das breite Moor dehnte ſich meilenweit aus, jeder Baum und Buſch war ſichtbar, und ſelbſt die ent⸗ fernten Streifen von Anpflanzungen, von denen die Gemeindewieſe rechts begrenzt war, ſah man dunkel und ſchwarz gegen den mondhellen Himmel abſtechen; aber doch lag eine Dunkelheit über dem Boden, welche zeigte, daß es nicht Tag war, und Ned Hayward hielt, indem er ſein williges Thier antrieb, doch auf alle Fälle den Zügel feſt. Bald glaubte er, den Flüchtling näher gekommen zu ſein, als er ihn plötzlich von dem Sandwege abbiegen und links über den Raſen wegjagen ſah. Ned Hayward ritt querfeldein und trieb ſein Thier immer


