Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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und uns mehr Gutes zutrauen, als wir wirklich be⸗ ſitzen. 4

Ned Hayward's Verlegenheit war von anderer Art, ſie kam aber aus derſelben Ouelle, nämlich aus einem irrigen Vorurtheile. Er ſah, daß Mary Clifford ver⸗ legen ward, ſo oft jener Angriff zur Sprache kam, daß ſie die Farbe wechſelte und zwar nicht von roth zu weiß, wie der Fall geweſen wäre, wenn der Schrecken etwas damit zu thun gehabt hätte, ſondern von weiß zu roth, was gewöhnlich eine Veränderung iſt, die durch andere Erregungen herbeigeführt wird. Er nahm daher als ei⸗ ne unbeſtreitbare Thatſache an, daß das Herz des ſchö⸗ nen Mädchens bei dieſem Vorfalle ein wenig mit betheiligt ſeiz und doch, während ſie das Geſpräch noch ſo heim⸗ lich zwiſchen ſich führten, kam ſie zwei Mal von ſelbſt auf jene Sache zurück, allerdings nicht ohne einen Grad von Verlegenheit, aber immer, als ob ſie noch mehr zu ſagen wünſchte, und Ned Hayward dachte mit einer Anwandlung von Aerger:Na, na, ſchöne Freundin, ich bin doch wohl nicht alt genug, um zum Vertrauten gemacht zu werden.

Endlich, gerade als das Deſſert aufgetragen werden ſollte, brachte der langweilige Sir John Slingsby die Geſchichte abermals auf's Tapet, indem er Beauchamp fragte, ob er wohl einen jener Kerle wieder erkennen würde, und Miß Clifford benutzte die etwas laute Con⸗