Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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weiß ich, Gott ſei Dank, ganz und gar Nichts. Ich liebe ſo ziemlich Alles, was es in der Welt giebt, aber ich wünſche nicht, daß ich Etwas zu ſehr liebe, ausge⸗ nommen allerdings eine ganz beſonders gute Flaſche Claret da, da bin ich freilich etwas ſchwach. Was die Rettung zweier Damen betrifft, ſo iſt das immer etwas ſehr Angenehmes, beſonders wenn die eine davon ein vorzüglich hübſches Mädchen iſt, was, wie ich Euch verſichern kann, hier der Fall war. Aber wirklich, wir ſollten doch Etwas thun, damit dieſen Kerlen nachgeſpürt werde, denn ſie könnten doch wenigſtens ſo anſtändig ſein zu warten, bis es ganz finſter iſt, und nicht ihrem geſetzwidrigen Berufe kaum einer Stunde nach Sonnen⸗ untergang ſchon obliegen.

Ich ging ſogleich zu dem Friedensrichter, antwor⸗ tete der Fremde,aber ich fand, wie das in vielen Pro⸗ vinzialorten vorzukommen pflegt, daß die Zierde der Gerichtsbank nicht zu den aufgeklärteſten Menſchenkindern gehörte. Weil ich nicht die eigentlich angegriffene Perſon war, ſo weigerte ſich der Richter, irgend einen Schritt in der Sache zu thun, und obſchon ich ſeinen Entſchlauß in dieſem Punkte wankend machte und er auf mein Verlangen einzugehen geneigt ſchien, ſo nahm er doch

ſobald als er fand, daß ich ihm nicht einmal die Namen der beiden Damen angeben konnte, ſein Wort wieder zurück und wollte nicht einmal meine Ausſage zu Pro⸗

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