Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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heirathen und das Geſchäft zu übernehmen, der arme gute Hausherr im 2

venn vielleicht Bier unterginge. Ein ſolches Gaſthaus war der Weiße Hirſch in

Tarningham und ein ſolcher Wirth war der Hirſchwirth, aber er war ein kluger Mann und liebte es nicht, ſeine Nachfolger vor Augen zu haben, aus dieſem Grunde ſowohl, als weil das Geſchäft in dieſer Gegend gerade nicht ſehr flott ging, hielt er keinen regelmäßigen Kellner. Er hatte zwar einen Schenkburſchen, aber der Tiſch in dem netten kleinen Zimmer linker Hand ward von einer weiß behaubten, ſchwarzäugigen, blühenden Kellnerin gedeckt und der Wirth ſelbſt trug das erſte Gericht auf und überließ dann ſeinen Gaſt der Obhut und Pflege der ſchon erwähnten anmuthigen Kellnerin.

Das Zimmer war ſchon von einem Herrn beſetzt, demſelben, welcher auf ſeinem Abendſpaziergange mit unſerm Freund, dem Reitersmann, bei der Befreiung der beiden Damen zuſammengetroffen war. Seine Höf⸗ lichkeit war, die Wahrheit zu geſtehen, Urſache, daß der Tiſch hier überhaupt gedeckt ward, denn er war früher allein im Beſitz dieſes Stübchens geweſen, und als er dem Virth mitgetheilt hatte, es werde bald ein Gaſt ankommen, der ſich vorgenommen habe, ein gebra⸗ tenes Huhn zu ſpeiſen, da hatte der würdige Mann mit beſtürzter Stimme ausgerufen:Ach du lieber Himmel, was ſoll ich anfangen? Da muß ich jene Kerle aus der

Beauchamp. Erſter Band. 3