„Es iſt, glaube ich, nicht mehr weit nach dem Dor⸗ fe,“ ſagte unſer Freund, der Reiter,„und wir werden die Dame mit leichter Mühe wieder zu ſich bringen. Es fallen nun einmal ſolche Dinge vor, und wenn ſie Euch nicht das Geld abgenommen haben, ſo wird der Schade nicht groß ſein.“
„Es iſt mir wieder beſſer, Marie,“ ſagte eine ſchwache, aber angenehm und wohlklingende Stimme von der andern Seite des Wagens.„Sind ſie fort—
weißt Du gewiß, daß ſie fort ſind?“
„Ja wohl, ja wohl, Madame,“ antwortete der Reiter, während die ihm zunächſt befindliche Dame ihre Hand zärtlich auf die ihrer Mutter legte.„Einer dieſer würdigen Leute machte ſich zu Pferde davon, nachdem er ſein Piſtol auf mich abgeſchoſſen und der Andere war — Dank unſerm ſteifbeinigen Poſtillon— für uns
Alle zu ſchnell. Was aus dem dritten Kerl geworden
iſt, weiß ich nicht.“
„Ihr ſeid doch nicht verwundet, Herr, hoffe ich?“ ſagte die jüngere der beiden Damen, indem ſie den Rei⸗ ter durch das Halbdunkel ſchüchtern anſchauete.
„Nicht im Mindeſten,“ entgegnete er.„Der Mann verfehlte mich, obſchon der Schuß gerade kein ſchlechter war, denn ich fühlte, daß er mir durch das Haar fuhr, aber ein Zoll weiter rechts oder links macht einen
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