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ehrwürdigſten mit einem Scherz abzumachen pflegte. Er ſpielte hoch, gewann in der Regel, war ſchlau und beſonders gegen Könige und erſte Miniſter ausnehmend verbindlich. Ueberdies war er einer der eifrigſten der hochkirchlichen Par⸗ tei, und zwar ſo eifrig, daß die Anhänger der niederen Kirche glaubten, er müſſe bald zum Katholieismus überſchnappen.
Ich meinerſeits glaube, daß man das Herz des Oberſten bei genauerer Unterſuchung jeder wahrhaften Religioſität baar gefunden hätte. Aber der König war ein Katholik, und es machte ſich gut, wenn man ihm ſo nahe wie möglich war.
Man wird fragen, warum der Oberſt nicht denſelben Weg wie Seine Majeſtät ging. Die Antwort iſt ganz ein⸗ fach: Oberſt Marſhall war ein ſchlauer Beobachter der Zei⸗ chen der Zeit. Am Spieltiſche konnte er nach dem Ausſpielen der erſten drei Karten jedesmal angeben, wie alle übrigen Karten des Spieles vertheilt waren; auch in der Politik war er faſt ebenſo ſcharfblickend, und er bemerkte, daß König Jakob trotz der vielen Honneurs, die er in der Hand hatte, doch über keine Trümpfe gebot, und alſo unausbleiblich das Spiel verlieren mußte. Wäre es anders geweſeu, ſo läßt ſich gar nicht ſagen, welche Sorte von Religion er ange⸗ nommen hätte. Es iſt kein Grund vorhanden zu glauben, daß die Transſubſtantiation ihm im Geringſten im Wege geſtanden hätte, und was das Trientiner Concil betrifft, ſo hätte er es ſo leicht wie ſein Frühſtücksbrod verſchlungen.
Gegen dieſen Mann alſo hegte Sir John Haſtings einen vollendeten Haß und tiefe Verachtung, welche Gefühle er
James. Rache, 2


