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denn er ſowohl wie der Thürſteher Chriſtie, deſſen Helferamt zwar unbekannt aber ſtark beargwöhnt iſt, und ein anderer Diener, Namens Dogie, von deſſen Thaten wir nichts wiſſen, ſoll mit Aemtern und Ländereien belohnt und geehrt worden ſeyn.
Die Schuld des Earls von Gowrie fand nirgends in Schottland Glauben, und die wider ihn erhobene Anklage der Magie und Hexerei wurde mit Ausnahme weniger mehr neugieriger als verſtändiger Perſonen, mit der verdienten Verachtung behandelt. Fünf Geiſtliche von Edinburgh weigerten ſich, für des Königs Befreiung, an die ſie nicht glaubten, ein Dankgebet anzuſtimmen, und drei von ihnen hatten für ihre Widerſetzlichkeit und Ungläubigkeit ſchwer zu leiden. Die Ländereien des Earls von Gowrie wurden ſequeſtrirt und an Günſtlinge vertheilt; drei ſeiner getreuen Diener wurden zu Perth hingerichtet, indem ſie ihre und ſeine Unſchuld bis zum letzten Athemzuge betheuerten. Ein jährliches Dankfeſt wurde in England und Schottland aus⸗ geſchrieben; allein die Engländer lachten über die Farce und die Schotten zürnten über die Gottloſigkeit.
Ein anderes Jahresfeſt wurde gehalten, das Weldon alſo ſchildert:„Sir John Ramſay war wegen ſeiner guten Dienſte bei jener Errettung der vornehmſte Gaſt, und der König bewilligte ihm an jenem Tage jedes Geſchenk, das er verlangte. Dieſes Vorrecht wurde jedoch dermaßen ein⸗ geſchränkt, daß es für ihn ebenſo unproſttabel wurde wie die Handlung, wofür man es ihm einräumte, dem König nur ſchlechte Dienſte leiſtete.“
Ich habe bei Schilderung der letzten Lebenstage des Earls mich ſo genau wie möglich an die Wahrheit zu halten verſucht, indem ich alle nicht ganz erwieſenen Umſtände nur als natürliche Schlußfolgerungen aus erwieſenen Fakten an⸗ führte. Ich habe den Auftritt zwiſchen des Earls Bruder und dem Koͤnig in dem Galleriezimmer und Kabinet nicht


