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Gowrie oder des Königs Komplott : Roman / von G. P. R. James
Entstehung
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Bürgermeiſter und ihre Leute haben ſich durch die Menge Bahn gebrochen und ſcheinen ſehr zerknirſcht. Er lehnte ſich abermals zum Fenſter hinaus und horchte eine Weile auf den Ruf, der von unten heraufdrang.Sie wünſchen ſich mit eigenen Augen zu überzeugen, daß Eure Majeſtät gerettet iſt, fuhr er, an Jakob gewendet, fort;von Euren eigenen Lippen wollen ſie Eure Befehle empfangen.

Iſt's auch ſicher, Mann? Iſt es gewiß? fragte der König.Verſtellen ſie ſich nicht?

Nein, nein, verſetzte Mar.Sie haben jenen kleinen Bürgermeiſter Roy ich glaube, ſo heißt er an ihrer Spitze.

Ah ja, den kleinen Taſchenkrebs Roy! lachte Jakob. Vor dem fürcht' ich mich nicht. Und an's Fenſter tre⸗ tend, ſchrie er ſo laut er konnte:Bürgermeiſter Roy, Bür⸗ germeiſter Roy! ich bin wohl und gerettet, dem Himmel ſey Dank! Ich befehle Euch, daß Ihr all dieſe Leute zerſtreut und ruhig nach Hauſe weist.

Nach dieſen Worten zog er den Kopf wieder zurück, und der gute Bürgermeiſter gab ſich alle erdenkliche Mühe, um dem königlichen Gebote zu gehorchen und das Volk zu zer⸗ ſtreuen. Allein ſeine amtliche Beredſamkeit und ſeine Pro⸗ klamation auf dem Marktplatze hatte nur wenig Erfolg, denn eine ungeheure Menſchenmaſſe hielt fortwährend die Straße vor dem großen Hauſe beſetzt, und Schreien und Fluchen auf die Mörder des Unſchuldigen machte ſich von Zeit zu Zeit Bahn unter der Menge. Es iſt nicht unwahr⸗ ſcheinlich, daß der Pöbel ohne die impoſante Waffenmacht,