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Thomas Erskine, der Gowrie's Gürtel gelöst hatte, und nun des jungen Earls Nativität, wie ſie von Manucci auf⸗ gezeichnet worden, mit ihren verſchiedenen Zeichen und Fi⸗ guren den Umſtehenden vor Augen hielt.
„Das iſt Magie!“ rief der König hoch entzückt.„Ich ſagt' es Euch ja: er war ein Teufelsbraten und Hexenmei⸗ ſter, und hätte uns durch ſeine verdammenswerthen Künſte um's Leben gebracht. Ich wußte es wohl. Sagte ich es Dir nicht, Jock Ramſay?“
„Und auch mir, Sire,“ betheuerte Herries.„Eurer Majeſtät Weisheit iſt unfehlbar.“
„Seht, der Leichnam blutet nicht!“ rief der König; nauch das iſt Zauberei, bei meinem Leben! Dreht ihn um, dann wird er alsbald bluten, nachdem dieſer Zauber⸗ ſpruch entfernt iſt.“
Und ſo geſchah es in der That, denn ſobald der Leich⸗ nam umgedreht war, ſo daß die Wunde, an der er geſtorben, in eine andere Lage kam, ſah man einen ſchwarzen Blut⸗ ſtrom hervorſtürzen. Während ſie dieſes Wunder anſtarrten, und der König das Papier, das er in der Hand hielt, zu wie⸗ derholtenmalen für einen Zauberſpruch erklärte, wuchs der Lärm auf den Straßen in hohem Grade; aber der Tumult klang diesmal ganz anders.
„Der Teufel ſteckt in dem Volk!“ ſchrie der König. „Wollen ſie das Haus niederreigen? Schaut zum Fenſter hinaus, Mylord von Mar.“
„Das ſind unſere Freunde, die alſo ſchreien,“ bemerkte Mar, nachdem er aus dem Fenſter geſchaut hatte.„Die


