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Gowrie oder des Königs Komplott : Roman / von G. P. R. James
Entstehung
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unterbrechen und ſeinen Hingang ſogar zu beſchleunigen, denn dies und nichts Anderes hätte die Folge ſeyn können, noch ehe er ganz zum Sterben gefaßt war.

Der Earl von Gowrie beugte das Haupt auf die Hände, ſeine Augen mit den Fingern bedeckend: doch ſah ſein Freund, wie er heftig zitterte, ob dieß nun aus Zorn, Furcht, oder einer andern tiefen Regung geſchehen mochte. Hume fuhr übrigens in ſeiner Erzählung fort:

Jetzt hielt ich für's Beſte, in's Mittel zu treten, da ich wußte, daß ich bei den guten Univerſitätsbeamten ſo ziemlich beliebt war, ſintemal ich zu ſchwerfällig oder zu leicht bin, um für einen Hexenmeiſter gehalten zu werden, auch mit meiner Börſe nicht ſo karg verfahre, daß man mir einen Verkehr mit den Weſen der Finſterniß zumuthen könnte. Ich trat alſo ruhig vor und bemerkte, daß der alte Herr offenbar zu krank ſey, um aufſtehen zu können, wobei ich als beſſeres Auskunftsmittel eine vorläufige Unterſuchung ſeiner Papiere anrieth, wozu ich meinen Beiſtand anbot. Ich hatte nicht geringe Mühe durchzudringen; endlich wurde beſchloſſen, daß alle verdächtigen Dokumente alsbald vor den Senat gebracht, die harmloſen aber zurückgelaſſen und ein Beamter im Hauſe bleiben ſollte, um die Flucht eines Man⸗ nes zu verhindern, der ſich nicht einen Schritt rühren konnte. Die Unterſuchung war nicht wenig merkwürdig, und man fand allerdings vielerlei Handſchriften, von denen ich kein Wort verſtand; ich drückte jedoch dem alten Manne die Hand und ſagte ihm auf Engliſch, er möchte ſich beruhigen, indem ich ihn über die fremden Sprachen, deren Banbſäsri⸗ James. Gowrie. 2