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brauchſt blos unter einem glücklichen Sterne geboren zu ſeyn, um Ehre und Erfolg bis an's Ende zu genießen.“
„Schlechter Erfolg das, auf dem Schlachtfelde von Down,“ meinte der Earl,„denn noch nie hat es einen un⸗ heilvolleren Ausgang gegeben, als er damals jenem Athol und Montroſe zu Theil wurde.“
„Deſto größer war das Glück für Dich,“ gab Hume la⸗ chend zur Antwort;„denn Du entkamſt, wo mancher brave Mann fiel, und wurdeſt ohne Unterſuchung begnadigt, wäh⸗ rend Viele um ihr halbes Vermögen kamen. Dein Glücks⸗ ſtern ſtieg und ſtieg immer höher, und der Teufel, der König und die papiſtiſchen Lords vermochten ſeinen Einfluß nicht zu hemmen.— Was führt Dich aber jetzt nach Padua?“
„Davon nachher— wir wollen Das nebenher beſpre⸗ chen,“ verſetzte der junge Graf.„Zuerſt halte Du Dein Verſprechen und erzähle mir Alles was Dir begegnete.“
„O, mein Leben iſt langweilig genug geweſen,“ entgeg⸗ nete Sir John Hume;„erſt in der letzten Woche wurden meine Gedanken neben dunkeln Räthſeln und angeſtrengten Studien noch durch einen merkwürdigen Zwiſchenfall be⸗ ſchäftigt. Erinnerſt Du Dich eines alten, graubärtigen Mannes, der immer gegen Abend in einem langen, ſchwar⸗ zen Rocke und einer Sammtmütze umherzuwandeln pflegte? Manucci iſt ſein Name, ein Florentiner, der viel in aller⸗ hand Ländern gereist iſt, das Engliſche und Franzöſiſche trotz einem Eingebornen ſpricht und ganz wie Tizians Portrait — nur magerer und etwas weniger friſch und rüſtig— ausſah?“


