noch jetzt zeigte, als er auf dem Felde von Bosworth ſein Lager aufſchlug, ſo hatte ſie doch nicht verfehlt, auf ihrem Hermarſche viele liederliche und halbgierige Müſſiggänger, und zwar in ungewöhnlich großer Anzahl, an ſich zu ziehen. Das Lager war von Schildwachen umſtellt; aber eine volle halbe Meile, ehe man ein Zelt erblicken konnte, kam Chart⸗ ley durch zahlloſe Gruppen von Männern und Weibern und ſelbſt Kindern aus Tamworth, Lichfield und ſogar Shrewsbury. Es wurde ihm nicht ſchwer, auch ohne Lo⸗ ſung durch die Schildwachenkette zu kommen, denn dieſe hielten, ehrlich geſtanden, keine ſehr ſtrenge Wache, und ſein Ausſehen allein war Paſſes genug. Faſt eine volle Stunde nach ſeinem Eintritte in das kleine Lager forſchte er um⸗ ſonſt nach ſeinen eigenen Leuten. Es war zu dunkel, um die Fahnen oder Wappen der verſchiedenen Führer zu er⸗ kennen, obwohl die Meiſten ein Banner oder Wimpel vor ihrem Zelte flattern hatten, und er zog an dem ganzen lin⸗ ken Flügel der Armee hinunter, ohne eine Auskunft erhalten zu können. Endlich erzählte ihm Einer, daß ein Haufe von Reitern, der zu Tamworth zu dem Earl geſtoßen, auf der äußerſten Rechten neben einem Moraſte gelagert ſey.
„Dort, wo Ihr jene Feuer ſehet,“ ſagte der Mann;„denn ſie brachten keine Zelte mit und haben einem Baumgut⸗ beſitzer ſeine Apfelbaͤume umgehauen, um ſich warm zu machen.“
Dorthin lenkte Chartley ſein Roß und ritt ſcharf dar⸗ auf zu; allein am erſten Feuer, das er erreichte, fand er keine bekannten Geſichter, und die Leute nahmen wenig Notiz


