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Der Waidmann : Erzählung / von G. P. R. James
Entstehung
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daß Du ihm nicht die Naſe an der Wand einſchlägſt; ſonſt würdeſt Du bald enidecken, worin der Unterſchied liegt.

Ach Gott, ich habe Puppen genug gehabt und hätte dieſe eine wohl entbehren können, erwiederte das jüngere Mädchen;aber was ſeyn ſoll, muß ſeyn, und es hilft alſo nichts, weiter darüber zu grübeln. Glaubt Ihrnicht, theure Mutter, fuhr ſie nach einer durch einen Seufzer unter⸗ brochenen Pauſe fort,daß es beſſer wäre, wenn man die Leute ihre Männer und Weiber ſelbſt ausſuchen ließe?

Gerechter Himmel! rief die Aebtiſſin,was hat das Mädchen für Einfälle! Das würde wohl eine hübſche Aus⸗ wahl geben. Da könnte es geſchehen, daß eines Lords Tochter den roſenwangigen Sohn eines Franklins nähme, und daß Erben von Baronien ſich mit Milchmädchen ver⸗ heiratheten.

Ich glaube es nicht, meinte die junge Lady.Jedes würde wählen, wie es durch ſeine Erziehung belehrt worden, und es wäre mehr Ausſicht vorhanden, daß ſie ſich nach der Trauung auch wirklich liebten.

Unſinn, Unſinn, Jola, rief ihre Tante.Was weißt Du von Liebe oder was verſtehe ich von der Sache? Liebe, die nach der Hochzeit kommt, iſt am dauerhafteſten, denn ſie iſt wohl wie alle andern Pflanzen nur eine gewiſſe

Zeit lebend und dann abſterbend, ſo daß ſie um ſo eher endet, je früher ſie beginnt.

Ich möchte, daß meine Liebe einem jener Bäume des Parkes ähnlich wäre, die immer ſtärker und kräftiger empor⸗ wachſen, je älter ſie werden ja ich möchte, daß ſie mich