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Erſtes Kapitel.
Unter allen mühſam arbeitenden Kreaturen der Erde iſt keine ihren Nachbarn dienſtbarer als der Mond. Er leuchtet Liebhabern wie Dieben, erhält den Wächterhund aufmerk⸗ ſam, iſt die unerſchöpfliche Quelle aller Poeten und Roman⸗ ſchreiber, leiſtet den Almanachfabrikanten erſtaunliche Hülfe, hat mit dem Wetter, mit Ebbe und Flut, mit der Ernte— kurz mit Jedermanns Brei zu ſchaffen, und übt mehr oder weniger auf Aller Gehirn ſeinen Einfluß aus. Er iſt ein
bezauberndes Geſchöpf in allen ſeinen verſchiedenen Phaſen;
ſeine Wandelbarkeit entſpringt nicht aus Laune; vielmehr bleibt er ſtandhaft mitten unter ſeinen Veränderungen.
Ich will einen Mond haben, mögt Ihr ſagen, was Ihr wollt, mein lieber Präbendiarius, und er ſoll mehr oder minder jede Seite in dieſem Buche regieren.
Gegen Südoſten ſchaute ein ſanfter Abhang mit einem ganz ſchmalen Bächlein, das zu ſeinen Füßen floß. Auf der gegenüberliegenden Seite hob ſich ein anderer Hügel, der dem erſtgenannten ſo ähnlich wie möglich ſah, und nur die entgegengeſetzte Richtung verfolgte. Titian, Vandyke und andere Maler haben ſich darin gefallen, das nämliche Geſicht James, Der Waidmann. 1


