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kein Verbergen mehr zu denken. Ich hatte Rache geſchwo⸗ ren und beſchloß, ſie zu nehmen. Aber ich mußte meine Zeit abwarten, als mir der Zufall die Gelegenheit in den Weg zu werfen ſchien, wie wenn mein Glücksſtern es nicht anders haben wollte. Ich erfuhr, daß es zwiſchen dem jun⸗ gen Ralph Woodhall, bei dem ich in Dienſten war, und Ro⸗ bert Rateliffe im Ballſaale des Herzogs von Norfolk Streit gegeben hatte, erfuhr, daß Ralph ihn am Kragen von der ohnmächtigen Miß Margarethe weggezogen und daß der Schuft das Zimmer verlaſſen und nach ſeinem Vetter Henry geſchickt hatte.
„Ich argwöhnte damals noch nicht, daß er ein ganzer Feigling war, und glaubte natürlich, es werde ein Duell erfolgen. Das geſiel mir nicht, denn ich wollte ihn ſelber beſtrafen, und ich hätte viel darum gegeben, wenn ich Ralph's Stelle hätte einnehmen können. Ueberdies war Ralph zwar ein guter Schläger; allein Robert hatte ſein Lebenlang ge⸗ fochten und war voller Kniffe. Robert Rateliffe's Diener Roger kam zweimal, wie ich erwartete, um Ralph Woodhall zu ſuchen: das letztemal brachte er einen verſtegelten Brief. Ich fragte ihn, ob es eine Ausforderung ſey, und er ſagte — ja; ſo glaubte ich natürlich, ſie komme von dem Manne, mit dem Ralph ſich gezankt hatte.
„Mein Gebieter war abweſend und mit Lady Danvers nach Thetford gegangen; aber er ſollte lange vor Nacht zu⸗ rückkehren, und ich wußte irgendwie herauszubringen, daß das Duell bei Mondſchein und ohne Sekundanten ſtattfin⸗ den ſolle. Auch den Ort wußte ich zu erfahren, und ein


