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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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Siebenundvierzigſtes Kapitel.

In der nämlichen Zelle des Dorcheſter Gefängniſſes, welche zuerſt Ralph Woodhall nach ſeiner Gefangenſchaft aufgenommen hatte, ſaß Gaunt Stilling am Abend nach den oben erzählten Ereigniſſen. Er war ſchwer mit Ketten belaſtet; aber hoch über ſeinem Haupte war eine Laterne an die Mauer befeſtigt, und bei ihrem Lichte ſo ſchwach es auch war las er in einem kleinen enggedruckten Buche. Eine Stelle in demſelben ſchien ihn ſehr zu intereſſtren, denn er überlas ſie drei⸗ bis viermal. Sie enthielt aus dem Ita⸗ lieniſchen überſetzt eine merkwürdige feine Beweisführung über die Rechtmäßigkeit gewiſſer Handlungen je nach den Umſtänden, in denen ſich die Menſchen befänden, und endete mit einem lateiniſchen Spruche aus der Grabſchrift des wohlbekannten Kardinals Brunduſinus:

Excessi e vitae aerumnis facilisque lub ensque, Ne pejora ipsa morte dehinc videam.*

CEghe er weiter fortfahren konnte, wurde er durch das Erſcheinen des oberſten Schließers unterbrochen, der ſich vor ſeinem Eintritte mit ganz beſonderer Sorgfalt auf den Gän⸗ gen umſchaute, und dann die Thüre feſt hinter ſich verſchloß.

Iſt der Pfarrer gekommen? fragte Stilling, ſein Haupt plötzlich erhebend. *Freudig und leicht bin ich aus des, S bens Mühen ge⸗ Um nichts Schlimmres ſogar als dütten Tod noch zu ſehn. James. Das Schickſal. 40