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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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„Und welches iſt Euer Name?“ fragte ſein Bruder.

„Halt ein, halt ein!“ ſtöhnte Lady Coldenham.

„Halt ein? habt Ihr inne gehalten?“ fragte ihr Sohn. Dann nahm er ſanft Margarethens Hand und ſagte zu die⸗ ſer gewendet:„Margarethe, meine theure Couſine, ich frage Cuch— ſoll dies ſo fortgehen? Ich ſage Euch, Ihr ſeyd durch nichts an dieſen jungen Mann gebunden und er iſt nicht, was er ſcheint; er ſteht hier vor Euch als eine Lüge. — Sprecht nur ein Wort, und es ſoll Alles ein Ende haben. Ich wiederhole Euch: Ihr ſeyd nicht an ihn gebunden.“

„Ich bin durch mein Verſprechen gegen meinen Vater gebunden,“ erwiederte Margarethe mit leiſer feierlicher Stimme.

Lord Woodhalls Antlitz war roth und immer röther geworden, und als ſeine Tochter antwortete, rief er:

„Und ich ſage: ſie ſoll ihn heirathen, wer oder was er auch ſeyn möge!“

Und ein furchtbarer Schwur beſchloß ſeine Rede.

„Wohlan— Ihr da draußen!“ rief Lord Coldenham ſeine Stimme erhebend, und die Thüre ward alsbald theil⸗ weiſe geöffnet.

„Ihr dürft nichteintreten, Sir,“ hörte man die Stimme eines Dieners eilig ſagen.„Wir ſind befehligt, Jedermann außer der Familie auszuſchließen.“

„Aus meinem Wege, Schurken!“ donnerte eine volle mächtige Stimme, welche rings im Zimmer wiederklang. „Erfahret, daß ich der Herr dieſes Hauſes bin!“

Im ſelben Augenblick flog die Thüre weit auf, und