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ich haſſe, zu heirathen. Das iſt Alles der Wahrheit getreu, ſo wahr mir der Himmel in meiner äußerſten Noth helfen wolle.“
„Das gebt ihm, Doktor Mac Feely,“ ſagte ſie.„Aber es iſt Alles vergeblich: Ihr wißt, die Trauung iſt auf näch⸗ ſten Freitag feſtgeſetzt.“
„Freitag!“ widerholte der Doktor.„Das iſt ein Un⸗ glückstag, meine Liebe. In meinem ganzen Leben habe ich noch nicht gehoͤrt, daß ſich Jemand am Freitag verheirathete.“
„Es gab auch noch nie eine Trauung wie die meine,“ verſicherte Margarethe.„Unglückstag! Ach Doktor Mac Feely, auch wenn ſie den unſeligſten Tag im ganzen Kalen⸗ der auswählten, könnten ſie kaum einen finden, der für meine Hochzeit ſchwarz genug wäre. Ich will mich nicht in Trauer⸗ kleidern trauen laſſen,“ fuhr ſie fort,„denn das würde mei⸗ nem Vater weh thun; aber ich mag auch keinen Braut⸗ ſchmuck tragen, denn ich will keine Freude heucheln, wo mein Herz im Sterben liegt.“
„Ei, ich denke, die Höflichkeit hätte erfordert, mich um dieſen Freitag wiſſen zu laſſen,“ bemerkte der Doktor.
„Ohne Zweifel werdet Ihr es noch heute erfahren,“ verſetzte Margarethe.„Urſprünglich war der nächſte Mon⸗ tag hiezu feſtgeſetzt; allein Lady Coldenham ſcheint einen eigenen Grund zu haben, um in meinen Vater zu dringen, daß ſelbſt dieſer kurze Zwiſchenraum noch abgekürzt wird. Mir iſt es gleichgültig, welchen Tag man zu der Erekution wählen mag. Ich glaube kaum, daß Johanna Grey vor


