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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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„Das iſt ſonderbar,“ meinte Ralph, den Brief zurück⸗ gebend..

„Nicht ſo ſonderbar als einige Nachrichten in eſem Briefe, Sir,“ erwiederte Gaunt Stilling, auf das zweite Schreiben in ſeiner Hand deutend.„Che ich jedoch gehe, erlaubt mir, eine Frage zu ſtellen, Sir, welche von größerer Wichtigkeit iſt, als Ihr vielleicht glaubt: ich bin ſehr kühn, aber Ihr müßt mir verzeihen. Werdet Ihr Euch mit Lady Danvers vermählen, wie die Leute ſagen?“

„Mein Herz denkt nicht daran,“ entgegnete Ralph. „Habt auch Ihr durch den Schein Euch täuſchen laſſen, Stilling, deſſen Trügerei Niemand beſſer beurtheilen konnte? Weder Lady Danvers noch ich ſelbſt haben je von ſo Etwas geträumt. Sie kennt mein Herz zu gut, Stilling.“

„Danke, Sir, danke,“ rief Stülins warmherzig.„Und nun— lebt wohl!“

„Aber ſeyd Ihr d denn ſo eilig?“ fragt Ralph.„Ich möochte gerne noch einige Stunden überlegen, ob ich Euch

begleiten ſoll oder nicht.“

„Bleibt lieber, wo Ihr ſeyd, Sir,“ erwiederte Stil⸗ ling—„wenigſtens für jetzt. Ich möchte nach Empfang dieſes Briefes nicht eine Stunde länger bleiben— nicht um Alles, was König Jakob zu verſchenken hat. Ich habe eine tiefe Schuld der Dankbarkeit gegen dieſen ann, Sir, eihe auf jede Weiſe, die ihm beliebt, abgetragen werden oll.“

„ und ich bin tief in Eurer Schuld, Stilling,“ erklärte

James, Das Schickſal, 38