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Zu gleicher Zeit war er von nagenden Verlegenhei⸗ ten umringt. Man kann ſich leicht denken, daß er keine große Geldſumme bei ſich führte. Faſt Alles, was er be⸗ ſaß, war im Gefängniſſe drauf gegangen; die fünfzig Pfund, welche von dem Gelde der Lady Danvers in Gaunt Stillings Händen zurückblieben, waren nahezu ausgegeben, und herannahender Mangel ſtarrte ihm in's Geſicht. Manche angſtliche Berathung wurde mit Stilling gepflogen, und ſie fragten ſich, was in ihrer Lage wohl zu thun ſey; doch ver⸗ mochte er von ſeinem Diener nur wenig Troſt, wie er ihn wirklich brauchte, zu erlangen. Stillings Antwort lautete immer:
„O, Ihr werdet bald Geld aus England erhalten, Sir; auch ich hoffe darauf, denn ich habe Sorge getragen, den Leuten zu wiſſen zu thun, wo wir ſind, und ſie werden uns nicht darben laſſen. Euer Vater wird für Euch ſor⸗ gen, und ich beſitze Freunde, welche ſchon an mich denken werden.“
„Aber ich kann und will es nicht ertragen, meinem Vater zur Laſt zu fallen,“ pflegte Ralph zu erwiedern.„Ich muß hier im Dienſte der holländiſchen Staaten eine Stelle als Soldat oder in anderer Eigenſchaft ſuchen, wozu ich gerade paſſe. Ich denke, ich will in's Haag gehen und den Prinzen von Oranien aufſuchen. Ich kann ihm beweiſen, daß ich mich bei dieſer unſinnigen Inſurrektion Monmouths nicht betheiligte; auch kann ich meine Unſchuld an all den
übrigen Verbrechen recht wohl darthun. Ich habe von dem Herzog von Norfolk Briefe an mehrere Herrn im Haag,


