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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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Der Dritte nahm einen Sack, der ihm dargeboten wurde, entfernte den Schirm einer Blendlaterne und unter⸗ ſuchte bei ihrem Lichte, was er empfangen hatte. Er ſah bald, daß Gold des Sackes Inhalt war, und ſchien, nachdem er ihn in der Hand gewogen, ſo ziemlich überzeugt, daß der Betrag richtig ſeyn müſſe.

„Ich denk' es wird ſchon recht ſeyn,“ meinte er;„mit Zählen kann ich mich nicht aufhalten. Gute Nacht, Sir, und ſputet Euch. Morgen um dieſe Zeit ſeyd Ihr hoffent⸗ lich ſchon weit weg.“

„Das wird er,“ gab Stilling zur Antwort, und das eine der Roſſe heranziehend, während der Gefangenwärter ſeine Blendlaterne ſchloß und raſch davoneilte, fuhr er fort: „Laßt uns zu Pferd ſteigen und aufbrechen, Sir. Wir ſoll⸗ ten vor Tagesanbruch zehn Meilen in See ſeyn.“

Ralph ſchwang ſich auf das Roß, und er und Gaunt Stilling ritten in voller Haſt von Dorcheſter ab. Letzterer ritt voran, und die erſten anderthalb Stunden wurde nur wenig zwiſchen Beiden geſprochen, bis Stilling ſich mit den Worten zu ſeinem Gebieter umwendete:

„Jetzt ſind wir wohl außer dem Bereiche der Verfol⸗ gung. Noch zwanzig Minuten— und wir haben das Boot erreicht. Alles iſt bereit und angeordnet; ſie warten nur auf uns, um ſogleich abzuſtoßen.“

„Ich habe Euch viel zu danken, Stilling,“ erwiederte ſein Gebieter;„aber Ihr müßt von Anderen Beiſtand er⸗ halten haben. Wer hat Euch die Mittel verſchafft, um dieſe Menſchen zu beſtechen?“