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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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„Wie viele werdet Ihr pardoniren, Mylord?“ fragte der würdige Major mit halbunterdrücktem Schlucken.

„Das hängt von ihren Umſtänden ab, Meiſter Major,“ erwiederte Jeffreys mit plumpem Lachen.

„Ich hoffe doch— jenen jungen Mann,“ bemerkte der gutmüthige Bürgermeiſter;„ich meine jenen Mr. Woodhall⸗ welcher verurtheilt wurde, weil er Monmouth vor Ausbruch der Rebellion geſehen. Sein Fall war nicht halb ſo ſchlimm, wie die übrigen, und er ſchien ein gar feiner junger Burſche.“*

„Sein Fall wird noch vor Samſtag Abend betrãchtlich ſchlimmer ſeyn,“ entgegnete Jeffreys.„Ein Lump— ein nichtsnutziger Lump, Sir. Man ſagt mir ja, ſein Vater ſey nicht über Fünfhundert jährlich werth. Hat es je einen ſolchen Lumpen gegeben? Bei Gottes Wunden! der Sohn eines ſolchen Schlingels ſollte ſchon dafür hängen, daß er einen ſolchen Vater hat, und der Vater, weil dieſer ſein Sohn iſt.— Ha, was gibt's? Sagt, ich ſey am Abend⸗ eſſen; ich wolle nicht geſtoͤrt ſeyn. Ich habe für einen Tag genug gearbeitet und noch für mehrere andere Vorrath ge⸗ ſchafft.“

„Die Lady ſagt, ſie müſſe und wolle Euch ſprechen, Mylord,“ meldete der Diener, an den dieſe letzten Worte

gerichtet waren und der den Augenblick zuvor ein Billet in ſeine Hand geſteckt hatte.

„Ha, ha, eine Dame!“ rief Jeffreys, indem er an der Tafel hinaufſchielte.„Die Dame müſſen wir freilich ſe⸗ hen. Iſt ſie jung, Burſche? iſt ſie hübſch?“